BCD (Binär Codierte Dezimalzahl)
Um eine Zahl als BCD-Zahl darzustellen, wird jede
dezimale Ziffer (0 bis 9) durch jeweils 4 Bit, also ein Halbbyte
(Nibble), im Dualsystem dargestellt (0000 bis 1001). Die übrigen sechs
Werte, die mit 4 Bit darstellbar sind (1010 bis 1111), stellen keine
gültigen BCD-Zahlen dar. Sie werden in manchen Systemen zur Codierung
von Vorzeichen, Überträgen oder Kommata verwendet. Zur Codierung von
Zahlen mit mehr als einer Dezimalziffer werden die BCD-Darstellungen
der einzelnen Ziffern hintereinander gesetzt (zum Beispiel wird die
Zahl 2687 als 0010011010000111 dargestellt). Mit einem Byte (8 Bit)
können also zwei Dezimalziffern dargestellt werden.
Diese BCD-Zahlendarstellung hat entgegen der üblichen Darstellung im Dualsystem, in dem der Wert der kompletten Zahl und nicht der Wert jeder einzelnen Dezimalstelle dualcodiert wird, den Vorteil, dass sie sich einfacher in das Dezimalsystem übertragen lässt. Der Nachteil gegenüber der Dualcodierung liegt in dem höheren Platzbedarf. Der BCD-Code wird daher relativ wenig eingesetzt, da mit BCD-Zahlen rechnende Schaltungen erheblich mehr Schaltglieder (Gatter) benötigen als mit Dualzahlen arbeitende Schaltungen. Der Code findet jedoch gelegentlich in Steuerungssystemen zum Beispiel zur Ansteuerung von LCD- oder LED-Zahlendisplays Anwendung.
Diese BCD-Zahlendarstellung hat entgegen der üblichen Darstellung im Dualsystem, in dem der Wert der kompletten Zahl und nicht der Wert jeder einzelnen Dezimalstelle dualcodiert wird, den Vorteil, dass sie sich einfacher in das Dezimalsystem übertragen lässt. Der Nachteil gegenüber der Dualcodierung liegt in dem höheren Platzbedarf. Der BCD-Code wird daher relativ wenig eingesetzt, da mit BCD-Zahlen rechnende Schaltungen erheblich mehr Schaltglieder (Gatter) benötigen als mit Dualzahlen arbeitende Schaltungen. Der Code findet jedoch gelegentlich in Steuerungssystemen zum Beispiel zur Ansteuerung von LCD- oder LED-Zahlendisplays Anwendung.
